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Hausdurchsuchungen in der Ulmer Rockerszene

Hausdurchsuchungen in der Ulmer Rockerszene

In der Region tobt ein Rockerkrieg, bei dem Heidenheim zwar nicht im Zentrum steht, aber durchaus tangiert wird. Jetzt hat die Polizei zehn Wohnungen von Tatverdächtigen durchsucht, auch im Landkreis Heidenheim. Gefunden wurden Waffen, Anabolika, Messer und Schlagwerkzeuge.

Vorfälle zwischen verschiedenen rockerähnlichen Gruppierungen ziehen sich durch die vergangenen Monate. Bereits am 13. Mai fielen in Ulm Schüsse auf ein Bordell namens Lolita-Club, das früher von einem Mitglied der Black Jackets betrieben wurde. Heute ist das Etablissement in der Hand von zwei kosovarischen Brüdern, die zur Vereinigung Blue Rockmachine gehören. Die beiden betreiben außerdem ein Lokal am Kornhausplatz in Ulm, das am 12. Juni Zielscheibe eines Anschlags mit Hilfe eines Sprengsatzes wurde. Insider vermuten, dass dann der Gegenschlag erfolgte: Zwei Tage später krachte es im Landkreis Heidenheim, auf das Gelände eines Autohändlers in Nattheim wurden mehrere Molotow-Cocktails geworfen.

In einschlägigen Kreisen heißt es, dass die United Tribuns, eine Vereinigung aus der Türsteher- und Bodybuilder-Szene, in Ulm versuche, Einfluss auf das Rotlichtmilieu zu gewinnen. Der Chef der Ulmer United Tribuns soll aus dem Landkreis Heidenheim stammen. Ihm wird auch die Verbindung zu dem Nattheimer Autohändler zugeschrieben, die dieser aber gegenüber unserer Zeitung bestritten hat.

Die Polizei will sich indes nicht weiter in die Karten schauen lassen, nicht einmal die Namen der Gruppierungen, die hier involviert sind, werden genannt. Die Durchsuchungen, die gestern bekanntgegeben wurden, fanden bereits Mitte August in Stuttgart, Böblingen, Aalen, Esslingen, Neu-Ulm, Augsburg, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim statt. Sichergestellt wurden neben fünf Schreckschusswaffen und 20 verbotenen Gegenständen – darunter eine Machete – auch Datenträger und Unterlagen, die zur Aufklärung der Straftaten beitragen sollen.

Dass es auch im Landkreis Heidenheim Mitglieder der United Tribuns gibt, scheint unbestritten. So waren beispielsweise an einer Auseinandersetzung zwischen United Tribuns und Hells Angels in Reutlingen Anfang August auch einige Heidenheimer beteiligt.

Welche Rolle die Black Jackets in der Auseinandersetzung der Gruppierungen spielen, bleibt hingegen unklar. Laut Medienberichten konnte die Polizei Ende Mai einen Zusammenstoß verfeindeter Gruppierungen in Ulm verhindern. Damals sollen Mitglieder der Bandidos, der Black Jackets und der Blue Rockmachine gegen die United Tribuns aufmarschiert sein. In Heidenheim hatte die Polizei am 31. Mai mit mehreren Streifenwagen und einem Hubschrauber 20 Mitglieder eines Clubs gestoppt, die sich vor einem Lokal in der Oststadt versammelt hatten und offenbar nach Ulm fahren wollten.

http://www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/Waffen-und-Anabolika-Hausdurchsuchung-in-Rockerszene;art1168195,3409053

Tatverdächtige identifiziert in Reutlingen

Tatverdächtige identifiziert in Reutlingen

Reutlingen – Nach der Schlägerei im Burger King am Reutlinger Bahnhof hat die Polizei jetzt die ersten Hells Angels identifiziert.

Was war passiert? Am Montagabend eskalierte der Streit zwischen den Hells Angels und Mitgliedern der United Tribuns in Reutlingen. Die beiden Gruppen gingen aufeinander los. Blut spritze durchs Lokal. Ein Opfer kam mit Messerstich-Wunde ins Krankenhaus.

► Jetzt konnte die Polizei erste Tatverdächtige identifizieren. Auf Seiten der Hells Angels mit dabei: ein 28-jähriger Reutlinger sowie ein 48-Jähriger aus dem Kreis Tübingen.

Gegen die Rocker wird nun wegen des dringenden Verdachts der gemeinschaftlichen, gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Beide Männer sind bereits wegen Gewaltdelikten vorbestraft. Eine Aussage machten sie nicht.

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und Hintergrund der Schlägerei dauern noch an. Die Polizei hofft weitere Tatverdächtige identifizieren zu können.

http://www.bild.de/regional/stuttgart/motorradclub/erste-rocker-identifiziert-42099142.bild.html

Keine Verhaftung nach Rockerkrieg in Reutlingen

Keine Verhaftung nach Rockerkrieg in Reutlingen

Reutlingen – Nach der blutigen Rockerschlacht in einem Burger King hat die Polizei noch immer keine Tatverdächtigen festnehmen können.

BILD berichtete über die Attacke auf zehn Mitglieder der Straßen-Gang United Tribuns. Ein 34-Jähriger bekam einen Messerstich in den Rücken, musste ins Krankenhaus. Die Kripo vermutet, dass die Angreifer zu den Hells Angels gehören.

Wertet die Polizei jetzt die Videos aus Überwachungskameras aus? Polizeirat Björn Reusch (37): „Dazu geben wir keine Auskunft.“

Nur eines ist sicher: Der Präsident der Reutlinger Hells Angels, Ingo Dura (49), war nicht beteiligt. Er sitzt seit anderthalb Jahren wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung im Gefängnis.

http://www.bild.de/regional/stuttgart/motorradclub/keine-festnahme-nach-rockerstreit-42083808.bild.html

Rockerkrieg in Reutlingen

Rockerkrieg in Reutlingen

Reutlingen – Seit Monaten drohte in Reutlingen ein Rockerkrieg. Jetzt konnte ihn die Polizei nicht mehr verhindern.

22.50 Uhr im Burger King am Reutlinger Bahnhof. Zehn Rocker (20 bis 36) der United Tribuns essen, tragen ihre Kutten.

Für die Hells Angels eine Provokation! Sie sehen die Stadt als ihr Revier an.

Über zehn muskulöse Männer rücken an. Ein Insider zu BILD: „Einer von ihnen kam rein, lockte die Tribuns unter einem Vorwand zur Tür. Die Angreifer waren mit Äxten und Messern bewaffnet, stürmten rein. Einer stach seine Klinge in den Rücken eines United Tribun. Als der nicht gleich umfiel, soll jemand eine Waffe abgefeuert haben.“

Unklar, ob es eine Schreckschusspistole war. Dann gehen die beiden Gruppen aufeinander los. Blut spritzt durchs Lokal. Zeugen alarmieren die Polizei.

Als die ersten Beamten am Tatort ankommen, sind die Angreifer schon geflüchtet. Das Opfer mit dem Messerstich kommt in eine Klinik, kann in der Nacht wieder entlassen werden.

Erste Hauptkommissarin Andrea Kopp (50): „25 Streifenwagenbesatzungen fahndeten nach den Angreifern, leider ohne Erfolg.“

Schon im Februar mussten 120 Polizisten vorm Burger King 30 United Tribuns und Hells Angels auseinander halten. In ihren Autos fanden die Beamten acht Teleskopschlagstöcke, Baseballschläger, sieben Messer und eine Schreckschusspistole.

http://www.bild.de/regional/stuttgart/motorradclub/rockerbanden-gehen-aufeinander-los-42064290.bild.html

Schlägerei zwischen Hells Angels und United Tribuns

Schlägerei zwischen Hells Angels und United Tribuns

Reutlingen – Haben sich Hells Angels am Montagabend in Reutlingen eine Schlägerei mit den United Tribuns geliefert? Diese Frage klärt derzeit die Polizeidirektion Reutlingen. Bei der Schlägerei wurden mehrere Männer verletzt, einer hatte sogar eine Stichwunde – im Rücken.

Die Schlägerei ereignete sich gegen 22.50 Uhr bei einem Schnellrestaurant an der Karlstraße. Mehrere Angehörige der Gruppierung der United Tribuns waren in dem Schnellrestaurant. Dann betraten laut Zeugenaussagen gegenüber der Polizei acht bis zehn Männer das Lokal, woraufhin sich zunächst ein Streit entwickelte.

Angriff mit Messer und Beil

Kurze Zeit später schlugen die Beteiligten aufeinander ein. Dabei soll auch ein Messer und ein Beil im Spiel gewesen sein, berichtete die Polizei. Während bei den meisten der verletzten Beteiligten keine ärztliche Behandlung erforderlich war, wurde ein 34-jähriger aus Schwäbisch Gmünd ambulant im Krankenhaus behandelt, weil er eine oberflächliche Stichverletzung am Rücken davongetragen hatte.

Die alarmierten Beamten trafen vor Ort die United Tribuns an, die mutmaßlichen Angreifer aber flüchteten. Die in der Nacht zum Dienstag durchgeführten Fahndung verlief negativ.

Bei den etwa zehn noch am Tatort befindlichen Männern, die überwiegend aus dem Raum Fellbach, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim stammen, wurde ein Messer aufgefunden und beschlagnahmt. Am Tatort stellten die Polizisten außerdem ein Pfefferspray sichergestellt. Nach den ersten polizeilichen Sofortmaßnahmen geleiteten die Polizisten die Gruppe aus der Stadt Reutlingen.

Das Kriminalkommissariat Reutlingen ermittelt gegen alle an der Schlägerei Beteiligten und geht ersten Hinweisen auf die geflüchteten Tatverdächtigen nach, bei denen es sich nach polizeilichen Erkenntnissen um Angehörige der Hells Angels handeln könnte. Der Grund der Auseinandersetzung ist noch nicht bekannt.

http://www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Attackierten-Hells-Angels-Rocker-in-Reutlingen-_arid,10282054.html