Schlagwort-Archiv: Hells Angels Reutlingen

Tatverdächtige identifiziert in Reutlingen

Tatverdächtige identifiziert in Reutlingen

Reutlingen – Nach der Schlägerei im Burger King am Reutlinger Bahnhof hat die Polizei jetzt die ersten Hells Angels identifiziert.

Was war passiert? Am Montagabend eskalierte der Streit zwischen den Hells Angels und Mitgliedern der United Tribuns in Reutlingen. Die beiden Gruppen gingen aufeinander los. Blut spritze durchs Lokal. Ein Opfer kam mit Messerstich-Wunde ins Krankenhaus.

► Jetzt konnte die Polizei erste Tatverdächtige identifizieren. Auf Seiten der Hells Angels mit dabei: ein 28-jähriger Reutlinger sowie ein 48-Jähriger aus dem Kreis Tübingen.

Gegen die Rocker wird nun wegen des dringenden Verdachts der gemeinschaftlichen, gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Beide Männer sind bereits wegen Gewaltdelikten vorbestraft. Eine Aussage machten sie nicht.

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und Hintergrund der Schlägerei dauern noch an. Die Polizei hofft weitere Tatverdächtige identifizieren zu können.

http://www.bild.de/regional/stuttgart/motorradclub/erste-rocker-identifiziert-42099142.bild.html

Keine Verhaftung nach Rockerkrieg in Reutlingen

Keine Verhaftung nach Rockerkrieg in Reutlingen

Reutlingen – Nach der blutigen Rockerschlacht in einem Burger King hat die Polizei noch immer keine Tatverdächtigen festnehmen können.

BILD berichtete über die Attacke auf zehn Mitglieder der Straßen-Gang United Tribuns. Ein 34-Jähriger bekam einen Messerstich in den Rücken, musste ins Krankenhaus. Die Kripo vermutet, dass die Angreifer zu den Hells Angels gehören.

Wertet die Polizei jetzt die Videos aus Überwachungskameras aus? Polizeirat Björn Reusch (37): „Dazu geben wir keine Auskunft.“

Nur eines ist sicher: Der Präsident der Reutlinger Hells Angels, Ingo Dura (49), war nicht beteiligt. Er sitzt seit anderthalb Jahren wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung im Gefängnis.

http://www.bild.de/regional/stuttgart/motorradclub/keine-festnahme-nach-rockerstreit-42083808.bild.html

Rockerkrieg in Reutlingen

Rockerkrieg in Reutlingen

Reutlingen – Seit Monaten drohte in Reutlingen ein Rockerkrieg. Jetzt konnte ihn die Polizei nicht mehr verhindern.

22.50 Uhr im Burger King am Reutlinger Bahnhof. Zehn Rocker (20 bis 36) der United Tribuns essen, tragen ihre Kutten.

Für die Hells Angels eine Provokation! Sie sehen die Stadt als ihr Revier an.

Über zehn muskulöse Männer rücken an. Ein Insider zu BILD: „Einer von ihnen kam rein, lockte die Tribuns unter einem Vorwand zur Tür. Die Angreifer waren mit Äxten und Messern bewaffnet, stürmten rein. Einer stach seine Klinge in den Rücken eines United Tribun. Als der nicht gleich umfiel, soll jemand eine Waffe abgefeuert haben.“

Unklar, ob es eine Schreckschusspistole war. Dann gehen die beiden Gruppen aufeinander los. Blut spritzt durchs Lokal. Zeugen alarmieren die Polizei.

Als die ersten Beamten am Tatort ankommen, sind die Angreifer schon geflüchtet. Das Opfer mit dem Messerstich kommt in eine Klinik, kann in der Nacht wieder entlassen werden.

Erste Hauptkommissarin Andrea Kopp (50): „25 Streifenwagenbesatzungen fahndeten nach den Angreifern, leider ohne Erfolg.“

Schon im Februar mussten 120 Polizisten vorm Burger King 30 United Tribuns und Hells Angels auseinander halten. In ihren Autos fanden die Beamten acht Teleskopschlagstöcke, Baseballschläger, sieben Messer und eine Schreckschusspistole.

http://www.bild.de/regional/stuttgart/motorradclub/rockerbanden-gehen-aufeinander-los-42064290.bild.html

Schlägerei zwischen Hells Angels und United Tribuns

Schlägerei zwischen Hells Angels und United Tribuns

Reutlingen – Haben sich Hells Angels am Montagabend in Reutlingen eine Schlägerei mit den United Tribuns geliefert? Diese Frage klärt derzeit die Polizeidirektion Reutlingen. Bei der Schlägerei wurden mehrere Männer verletzt, einer hatte sogar eine Stichwunde – im Rücken.

Die Schlägerei ereignete sich gegen 22.50 Uhr bei einem Schnellrestaurant an der Karlstraße. Mehrere Angehörige der Gruppierung der United Tribuns waren in dem Schnellrestaurant. Dann betraten laut Zeugenaussagen gegenüber der Polizei acht bis zehn Männer das Lokal, woraufhin sich zunächst ein Streit entwickelte.

Angriff mit Messer und Beil

Kurze Zeit später schlugen die Beteiligten aufeinander ein. Dabei soll auch ein Messer und ein Beil im Spiel gewesen sein, berichtete die Polizei. Während bei den meisten der verletzten Beteiligten keine ärztliche Behandlung erforderlich war, wurde ein 34-jähriger aus Schwäbisch Gmünd ambulant im Krankenhaus behandelt, weil er eine oberflächliche Stichverletzung am Rücken davongetragen hatte.

Die alarmierten Beamten trafen vor Ort die United Tribuns an, die mutmaßlichen Angreifer aber flüchteten. Die in der Nacht zum Dienstag durchgeführten Fahndung verlief negativ.

Bei den etwa zehn noch am Tatort befindlichen Männern, die überwiegend aus dem Raum Fellbach, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim stammen, wurde ein Messer aufgefunden und beschlagnahmt. Am Tatort stellten die Polizisten außerdem ein Pfefferspray sichergestellt. Nach den ersten polizeilichen Sofortmaßnahmen geleiteten die Polizisten die Gruppe aus der Stadt Reutlingen.

Das Kriminalkommissariat Reutlingen ermittelt gegen alle an der Schlägerei Beteiligten und geht ersten Hinweisen auf die geflüchteten Tatverdächtigen nach, bei denen es sich nach polizeilichen Erkenntnissen um Angehörige der Hells Angels handeln könnte. Der Grund der Auseinandersetzung ist noch nicht bekannt.

http://www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Attackierten-Hells-Angels-Rocker-in-Reutlingen-_arid,10282054.html

Prozess um Schlägerei in Reutlingen

Prozess um Schlägerei in Reutlingen

REUTLINGEN. Vielleicht ließ es auch die Hitze nicht zu. Amtsrichter Eberhard Hausch hatte die Verhandlung um eine üble Schlägerei vor einem Jahr im Reutlinger Partybezirk am Echazufer eigentlich am Montagnachmittag zu Ende bringen wollen. 15 Zeugen, dazu ein Gutachter, waren geladen.

Angeklagt war ein 29-jähriger Lackierer. Er soll am frühen Morgen in der Fronleichnams-Nacht 2014 vor einem Imbiss einen Mann so heftig zusammengeschlagen haben, dass er bleibende Schäden am rechten Auge und im Gesicht zurückbehielt.

Das Opfer freilich war wohl so sturzbetrunken, dass es sich als Zeuge an nichts erinnern konnte. Es soll vor den Schlägen drei Mädchen aufs Übelste belästigt und beleidigt haben, die nach einer Tanzbar-Nacht mit drei weiteren Männern in einem Taxi auf der Heimfahrt nach Sondelfingen waren und am Imbiss noch Station gemacht hatten.

Ziemlich betrunken waren nach eigenen Angaben aber auch fast alle weiteren Zeugen, außer dem Taxifahrer, seinen hinzugekommenen Kollegen und dem helfenden Döner-Verkäufer. Im Großraumtaxi müssen neben den drei blonden Mädchen auf Frauenabend auch mindestens drei Männer gewesen sein, die das Trio am frühen Morgen gegen halb fünf vor der Bar einfach als Mitfahrer angesprochen haben will.

Die Ermittlungen der Polizei aber – mit Video-Aufnahmen vor der Tanzbar sowie Fotos aus sozialen Party-Netzwerken – führten dazu, dass Staatsanwalt Jan Vytlacil Anklage erhob gegen den Freund eines der drei Mädchen.

Er wird dem Hells-Angels-Umfeld zugerechnet und steht wegen einschlägiger Delikte unter Bewährung. Er will aber mit dem eigenen Mercedes und zwei Kumpels aus der Tanz-Bar heimgefahren sein.

Gegenüberstellungen

Eine Schlüsselrolle kam dem Taxifahrer zu, der irgendwie bei der Schlägerei auch eher unbeabsichtigt zu Boden gegangen sein soll. Seine Aussagen und Foto-Gegenüberstellungen schon bei der ersten polizeilichen Vernehmung sprachen eher gegen den bärtigen Angeklagten als Täter.

Allerdings hatte er auch angegeben, bei der Rückgabe eines im Taxi liegen gebliebenen Geldbeutels eines der Mädchen aufgefordert worden zu sein, wegen einer Bewährung nichts über die männlichen Mitfahrer preiszugeben.

Ein irgendwann merklich verärgerter Amtsrichter Eberhard Hausch äußerte nach einer zweiten Aussage Zweifel an den Angaben des Taxifahrers und bestand auf einem Eid.

Vereidigen ließ er auch die drei Mädchen, deren übereinstimmende Aussagen darauf hinausliefen, dass die drei mitfahrenden Männer, darunter der mutmaßliche Schläger, nicht zu ihrem Bekanntenkreis gehörten – und jedenfalls der angeklagte Freund keineswegs mit im Taxi gesessen hätte.

Der Zusammengeschlagene seinerseits war nach den polizeilichen Ermittlungen vorgeblich zufällig am Arbeitsplatz des Angeklagten in einem Pfullinger Baumarkt aufgetaucht und hatte ihm angedroht, er werde »dafür bezahlen müssen«. Er räumte das auch ein.

Ob die drei jungen Frauen nach den üblen Rüpeleien des später Verletzten den Schauplatz vor dem Döner-Imbiss gemeinsam schnell verließen und zu Fuß heimwärts gingen, bevor die Prügelei eines der Mitfahrer gegen den Belästiger überhaupt begann, darüber wird sich das Amtsgericht bei einem Fortsetzungstermin ein Urteil bilden müssen. Dann sind noch vier weitere Zeugen geladen.

http://www.gea.de/region+reutlingen/reutlingen/brutal+zusammengeschlagen.4331894.htm