Suche nach Guerilla Nation Mörder

Suche nach Mörder
Berlin – Nach den tödlichen Schüssen auf den Guerilla Nation Rocker in Berlin-Lichtenberg sucht die Polizei weiter nach den Hinweisen auf die Identität des Mörder.

Die Beamten sind auf der Suche nach einem hellen, kleinen Kastenwagen mit gelber Rundumleuchte. Das Fahrzeug soll während der Tatzeit am Freitag im Park hinter den Wohnhäusern der Wilhelm-Guddorf-Straße 14-20 unterwegs gewesen sein.

Die Polizei will unter anderem wissen, wer im Kietzer Weg vor und nach der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht hat.

Der Angriff auf den Mann ereignete sich am Freitag gegen 13 Uhr. Der Mann wurde von seinem Motorrad geschossen, starb noch am Tatort.

Die Guerilla Nation ist eine recht neue Gruppierung in Berlin. Sie verfügen über beste Verbindungen zu kriminellen Clans in Berlin und im Bundesgebiet. Und sie kämpfen an der Seite der berüchtigten Hells Angels.

http://www.bild.de/regional/berlin/schiesserei/nach-rockermord-sucht-polizei-zeugen-47566030.bild.html

Hells Angels Deutschland wollen Polizei verklagen

Hells Angels Deutschland

Hells Angels Deutschland wollen Polizei verklagen

Der stundenlange Großeinsatz von hunderten Polizisten am Sonntag in Ummeln wegen eines angeblich drohenden Rockerkrieg wirft Fragen auf. Polizeisprecherin Kathryn Landwehrmeyer räumte am Montag auf Nachfrage dieser Zeitung ein, dass offenbar gar keine rivalisierenden Rockerbanden in der Stadt waren.

In der offiziellen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Bielefeld vom Sonntagnachmittag wurde der Großeinsatz zunächst damit begründet, dass es »zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen den Rockergruppierungen Hells Angels Bielefeld und Nomads Turkey kommen sollte«.

Wie Polizeisprecherin Landwehrmeyer am Montag jedoch erklärte, seien in Bielefeld ausschließlich Rocker und Unterstützer der Hells Angels festgesetzt und kontrolliert worden. Von nach Bielefeld angereisten Rockern der angeblich verfeindeten Nomads Turkey, bekannt als die Türken Rocker innerhalb der Hells Angels, sprach die Polizei dagegen nicht mehr.

»Wo waren die Gegner?«

Die Hells Angels Deutschland, die an der Erpestraße in Ummeln seit langem mit einer Ortsgruppe (Charter) vertreten sind, überlegen inzwischen, das beim Anti-Rocker-Einsatz federführende Polizeipräsidium Bielefeld vor dem Verwaltungsgericht Minden zu verklagen. Das sagte Rechtsanwalt Andreas Chlosta von der Kanzlei Binder und Partner, der die Hells Angels Bielefeld vertritt. »Die Rechtmäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen soll überprüft werden«, begründete der Jurist eine mögliche Klage. »Wo waren denn die Gegner für den angeblichen Rockerkrieg«, fragte der Bielefelder Strafrechtler.

Offenbar habe sich die Polizei am Sonntag ihre eigene Konfliktsituation geschaffen und völlig überreagiert, kritisierte der Jurist. Seinen Angaben zufolge sei am Sonntag im Hells Angels Clubhaus an der Ummelner Erpestraße ein ganz normales Clubtreffen geplant gewesen. »Das Bielefelder Charter hatte Mitglieder anderer Motorradclubs eingeladen«, erklärte Rechtsanwalt Chlosta.

Einmal im Monat Tag der offenen Tür

Polizeisprecherin Landwehrmeyer bestätigte, dass Hells Angels Rocker und ihre Unterstützer aus anderen Teilen Nordrhein-Westfalen, aus Hessen und Rheinland-Pfalz nach Bielefeld angereist waren. In Ummeln wurden Autos, Motorräder und Rockerkutten unter anderem aus dem Raum Paderborn, Hamm, dem Rhein-Sieg-Kreis (NRW) und dem Main-Taunus-Kreis (Hessen), aus Alzey (Rheinland-Pfalz) sowie aus Reutlingen (Baden-Württemberg) gesehen.

Rechtsanwalt Chlosta betonte, die Hells Angels Bielefeld hätten nichts zu verbergen. Einmal im Monat lade das örtliche Charter zu einem Tag der offenen Tür in sein Haus an der Erpestraße 27 ein. Die hiesigen Rocker dürften nicht »mit den vereinzelten kriminellen Aktivitäten anderer Mitglieder« gleichgesetzt werden.

http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Bielefeld/Bielefeld/2513181-Scharfe-Kritik-am-Grosseinsatz-in-Ummeln-Angeblicher-Rockerkrieg-war-wohl-Irrtum-Hells-Angels-wollen-Polizei-verklagen

Hells Angels Prozess in Trier beendet

Hells Angels Prozess
Justizia ist fertig mit den Trierer Hells Angels: Gericht verurteilt Niederländer wegen Beihilfe zum Drogenhandel zu drei Jahren und sechs Monaten

Die Gesichter sind ernst. Bedrückt. Der Angeklagte – ein Mann mit eng stehenden Augen, geschorenen dunklen Haaren und schwarzem Hemd – blickt zu seiner Frau und seiner Mutter herüber. Er presst die Lippen aufeinander, bis sein Mund zu einem langen, schmalen Strich wird. Ein Gesicht, das sagt: Es ist, wie es ist. Und das tut mir leid.

Dabei ist das Urteil noch gar nicht gesprochen. Noch weiß der Niederländer nicht, dass er in wenigen Stunden zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt wird, dass seine Firma in die Insolvenz geht und seine Kinder in ein deutsches Gefängnis kommen müssen, um ihn zu sehen. Aber vielleicht ahnt er es.
Denn obwohl einiges zugunsten des 50-Jährigen spricht, der sich aus seiner Drogensucht herausgekämpft hat, so spricht doch ein ganz gravierender Punkt gegen ihn. Die – wie der Vorsitzende Richter Armin Hardt es nennt –„exorbitanten Mengen“ Drogen. Mehr als 500 Kilogramm Haschisch. Kiloweise Amphetamin. Dass nicht alle Geschäfte, an denen der Mann beteiligt war, zustande gekommen sind, ändert nichts an dem Vorwurf des Handelstreibens. Denn die Kaufverträge waren längst geschlossen.

Spätes Geständnis

Noch einen letzten Zeugen will Hardt hören. Ein Ex-Mitglied der Trierer Hells Angels, die 2000 und 2001 in großem Maßstab Drogen aus dem Ausland bezogen, um sie in der Großregion weiterzuverkaufen. Wie andere Zeugen berichtet dieser längst verurteilte Ex-Rocker von Geschäften, bei denen er Kontakt mit dem Niederländer hatte: Einmal sei er bei einem Drogendeal mit nach Kerkrade gefahren, wo der Angeklagte einen Laden hatte. Über der Theke verkaufte dieser dort Indianerschmuck und Militaria, unter der Theke Marihuana. Ein Laden, in dem auch größere Drogengeschäfte eingefädelt wurden. Ein anderes Mal hat der Zeuge vergeblich auf einen Drogenkurier gewartet, den der Niederländer ihm schicken wollte. Der Richter verliest die Mitschrift eines überwachten Telefonats, das nach der gescheiterten Übergabe geführt wurde. Ein Gespräch, aus dem hervorgeht, dass der Niederländer – anders als anfangs behauptet – in die Geschäfte verwickelt war. Wenn auch vielleicht nur am Rande. Das hat er inzwischen gestanden.

„Es gibt etliche Anhaltspunkte, dass er ein Mittäter war“, sagt Hardt. Da zwei wichtige Zeugen die Aussage verweigert haben, lässt sich das allerdings nicht beweisen. So lässt Staatsanwalt Volker Blindert auch einen Teil der Anklagepunkte fallen. Übrig bleiben vier Drogengeschäfte, in denen der Niederländer als Vermittler, Organisator oder Helfer tätig war. Darunter auch ein geplatzter Deal über 500 Kilo Haschisch. Die von Blindert geforderten drei Jahre und sechs Monate wegen Beihilfe zum Drogenhandel nennt Hardt eine Strafe mit Augenmaß. Drunter zu gehen, sei nicht diskutabel. Der Haftbefehl werde aufrechterhalten, da Fluchtgefahr bestehe.

Der Mann war schon 2008 angeklagt worden. Die Niederlande hatten ihn wegen seines Gesundheitszustands jedoch nicht ausliefern wollen. Im März wurde er auf dem Rückweg vom Skiurlaub bei einer Zufallskontrolle unweit Rosenheims verhaftet.

Der Frau des Angeklagten rinnen bei der Urteilsverkündung Tränen über die Wangen, sie stützt ihren Kopf in die Hände und schluchzt. Dabei hat sie ihren Mann, der keine Revision will, wohl schneller wieder, als es der deutschen Justiz lieb ist. Muss er doch nur die Hälfte der Strafe in Deutschland verbringen. „Was die Niederlande danach machen, will ich gar nicht wissen“, sagt Hardt, der mit diesem Prozess einen Schlussstrich zieht. Die kurze, aber kriminelle Geschichte der Trierer Hells Angels – ein Dutzend Rocker wurde seit 2002 verurteilt – ist nun juristisch aufgearbeitet.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Heute-im-Trierischen-Volksfreund-Justizia-ist-fertig-mit-den-Trierer-Hells-Angels-LG-verurteilt-Niederlaender-wegen-Beihilfe-zum-Drogenhandel-zu-drei-Jahren-und-sechs-Monaten;art806,4525422

Guerilla Nation Rocker schwören blutige Rache

Guerilla Nation Rocker Nomads
Guerilla Nation Rocker Dirk S. (28) war am Freitagmittag mit seinem Motorrad auf dem Weg zu seinem Klubhaus. Dann fielen die Schüsse, die ihn töteten. Der Täter flüchtete unerkannt.

Berlin – Seit Dirk S. erschossen wurde, herrscht Aufruhr unter den Mitgliedern der Guerilla Nation Rocker in Berlin. Nicht nur, dass die Polizei im Umfeld der Rocker-Gang ermittelt. Am Samstagabend wurden zahlreiche Mitglieder vor einem Boxkampf kontrolliert.

Gegen 19 Uhr erschien ein Großaufgebot der Berliner Polizei bei einem Boxkampf im Huxleys in Neukölln. Nach BILD-Informationen sollen dort Mitglieder der Hells Angels, Guerilla Nation Nomads und einer Arabischen Großfamilie gewesen sein. Festgenommen wurde demnach niemand. Die Beamten stellten lediglich die Daten einiger Personen fest und durchsuchten Fahrzeuge.

Währenddessen könnten die Ermittler der Mordkommission eine erste Spur zum Killer haben. Am Ende der Sackgasse, in der Dirk S. erschossen wurde, entdeckten sie in einer Grünanlage die Reifenspuren eines Motorrads. Kriminaltechniker sicherten die Abdrücke.

War der Rocker-Killer selbst mit einem Motorrad unterwegs?

Die Maschine des Ermordeten wurde noch am Freitag, nach Sicherung der Spuren, den Rockern der Guerilla Nation Rocker zurückgegeben.

Nur einen Tag vor dem Mord hatte der 28-Jährige noch mit einigen Rocker-Brüdern einen Geburtstag in Brandenburg gefeiert. Nach seinem Tod sind Hunderte Beileidsbekundungen in sozialen Netzwerken zu lesen. Doch es wird auch mit Rache gedroht.

Nach BILD-Informationen haben die Mitgliederzahlen der Guerilla Nation in den vergangenen Wochen extrem zugenommen. Der Rockerklub war erst im vergangenen Herbst in Berlin aufgetaucht. Es soll inzwischen Charter und Supporter-Clubs überall im Osten Berlins und in Brandenburg geben. Ermittlern zufolge sollen sie einen engen Kontakt zu den Hells Angels haben.

Ob der Mord von Mitgliedern einer anderen Rockerbande verübt wurde, ist noch unklar. Die Ermittler gehen auch einem persönlichen Motiv oder Streitigkeiten im Geschäftsbereich nach.

Die Polizei sucht dringend nach Zeugen, die Hinweise geben können: 4664-91 14 44.

http://www.bild.de/regional/berlin/mord/rocker-kontrollen-in-berlin-47534522.bild.html

Rocker der Hells Angels in Bielefeld festgenommen

Rocker Hells Angels
An der Gütersloher Straße Ecke Steinhagener Straße sind am Sonntag groß angelegte Polizeikontrollen gegen Hells Angels Rocker durchgeführt worden. Die Beamten hatten Hinweise auf eine bevorstehende Auseinandersetzung der Gruppierungen Hells Angels Bielefeld und Nomads Turkey aus Köln erhalten. 25 Personen kamen vorläufig in Gewahrsam.

Wie Polizeisprecherin Kathryn Landwehrmeyer mitteilte, lief der Einsatz bereits seit den frühen Morgenstunden. Die Kontrollen im Bielefelder Süden und in Gütersloh hätten in den Mittagsstunden begonnen. Auch an der Erpestraße seien Polizeikräfte im Einsatz gewesen. Insgesamt wurden 52 Menschen kontrolliert und dabei laut Polizei Schlagwaffen und Messer sichergestellt. Es wurden Platzverweise ausgesprochen. Auch das Vereinsheim der Hells Angels an der Erpestraße in Bielefeld-Ummeln wurde durchsucht.

Der Polizei hätten Kenntnisse vorgelegen, dass es am Sonntag zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen den beiden Rocker Gruppierungen kommen sollte. Auf der Autobahn 2 sei am Vormittag dann ein größerer Konvoi von Fahrzeugen aufgefallen, der in Richtung OWL unterwegs gewesen sei.

An dem Einsatz waren Polizeibeamte aus mehreren Behörden NRWs beteiligt. Hierzu gehörten auch Kräfte der Bereitschaftspolizei, der Spezialeinheiten sowie ein Hubschrauber. Die Polizei geht davon aus, dass durch die Maßnahmen eine Auseinandersetzung verhindert werden konnte. Die Polizei beobachte die Rocker Szene in Bielefeld nach eigener Aussage sehr aufmerksam und werde weiterhin mit massivem Druck gegen kriminelle Strukturen vorgehen.

http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Bielefeld/Bielefeld/2510656-Auseinandersetzung-befuerchtet-25-Personen-vorlaeufig-in-Gewahrsam-Polizei-kontrolliert-Rocker