Freeway Rider´s MC Germany – Bekanntmachung

Der Freeway Rider´s MC Germany gibt bekannt, das Chapter Ruhrtal wurde mit sofortiger Wirkung geschlossen.

Desweiteren: Auch wenn es die normale Presse zum Verkauf ihrer reißerischen Artikel noch so oft wiederholt:

Beim Freeway Rider´s MC hat sich in 40 Jahren nichts geändert.
Wir supporten niemanden außer uns.

Franky
Pressesprecher FR MC Germany

http://www.freewayriders.de

Hells Angels Anwalt wollte Zeugenaussage kaufen

Düsseldorf – Skandal im sogenannten Rocker-Prozess. Der Anwalt des angeblichen Hells-Angels-Sympathisanten Ralf B. (36/ Namen geändert) soll versucht haben, sich eine Aussage zu kaufen.

Ausgerechnet in der Gerichtskantine soll er dafür 7000 Euro geboten haben. Ein Fall für den Staatsanwalt. Sprecher Ralf Herrenbrück bestätigt: „Wir ermittlen wegen versuchter Anstiftung zu einer Falschaussage.“

Ralf B. streitet zwar jede Beteiligung bei den Rockern ab. Aber laut Anklage steht er ihnen zumindest nahe. Er hatte das ehemalige Satudarah-Mitglied Martin H. (27) letztes Jahr auf die Kölner Straße gelockt. Dort wurde Martin H. von mehreren Männern mit Messerstichen niedergestreckt. Auch Ralf B. soll zugestochen haben. Das streitet der aber ab.

Martin H. schweigt zwar bisher im Prozess, hatte aber in mehreren Vernehmungen zuvor bei der Polizei den Angeklagten belastet. 8000 Euro Schmerzensgeld hatte Ralf B. an das Opfer bereits gezahlt. Ein sogenannter Täter-Opfer-Ausgleich. Alles ganz legal.

In der Kantine des Gerichts nun das dubiose 7000-Euro-Angebot. Allerdings unter der Bedingung, dass Martin H. sein Schweigen bricht, aussagt und den Angeklagten entlastet.

Das Geld habe der Anwalt dabei schon im Koffer gehabt. Es solle aber erst dann ausgezahlt werden, wenn Ralf B. eine milde Strafe bekommt. Dabei bezog sich der Jurist auf eine erste Aussage, die Martin H. im Krankenhaus unter Einfluss der Narkose gemacht hatte. Damals betonte er, B. habe nicht zugestochen.

Erste Konsequenzen für das Verhalten des Anwalts gab es schon. Er hat das Mandat niedergelegt. Da Ralf B. einen weiteren Verteidiger hat, kann der Prozess heute fortgesetzt werden.

http://www.express.de/duesseldorf/rocker-prozess-wollte-anwalt–zeugenaussage–kaufen-,2858,29167176.html

Bundesgerichtshof verwirft Revision von Hells Angels Präsident

REUTLINGEN. Am 3. Februar dieses Jahres hat die 1. Große Strafkammer des Tübinger Landgerichts den Reutlinger Hells-Angels-Chef Ingo Dura wegen schwerer räuberischer Erpressung und Bedrohung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Sowohl Dura als auch die beiden mitangeklagten Rocker gingen in Revision. Die wurde jetzt vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verworfen. Das Urteil ist also rechtskräftig.

Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre und neun Monate Haft für den Rockerchef gefordert und ebenfalls Rechtsmittel gegen das Tübinger Urteil eingelegt. Die Revision wurde aber wieder zurückgezogen.

Der Präsident der Hells Angels hatte einen Reutlinger Kneipenwirt bedroht und erpresst. Die Verteidiger forderten Freispruch für Dura. Die BGH-Entscheidung bedeutet, dass Dura weiter im Stammheimer Gefängnis bleibt.

Auch das Urteil gegen die beiden an der Tat beteiligten Mitangeklagten ist rechtskräftig. Wegen Beihilfe zur versuchten Erpressung hatte die Große Strafkammer unter Vorsitz von Richter Ralf Peters den Kassenwart der Hells Angels zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt. Die muss er absitzen, weil er zur Tatzeit noch unter Bewährung stand. Besser weg kam der »Sergeant of Arms« (eine Art »Zuchtmeister«) der Rockergang: Seine Strafe – zehn Monate wegen versuchter Nötigung und Sachbeschädigung – wurde zur Bewährung ausgesetzt. Bei einer Revision wird das Verfahren nicht neu aufgerollt, sondern »nur« überprüft, ob Rechts- oder Verfahrensfehler vorliegen.

http://gea.de/region+reutlingen/reutlingen/dura+weiter+im+knast.3993886.htm

Mord an Hells-Angels Mitglied immer noch nicht geklärt

Heute vor zwei Jahren entdeckte eine Spaziergängerin an der Oberschopfheimer Leutkirche einen toten Mann. Noch immer ist der Mord an dem Hells-Angels-Mitglied Tommy G. nicht geklärt. Doch es wird weiter ermittelt.

Friesenheim-Oberschopfheim. Mord verjährt nie. Deshalb werden die Akten nicht geschlossen, auch wenn nicht geklärt ist, wer Tommy G. aus Friesenheim-Oberschopfheim vom 26. auf den 27. November 2012 erschossen hat. Eine Spaziergängerin hatte ihn um 8 Uhr an der Oberschopfheimer Leutkirche entdeckt.

Die Ermittlungen gestalteten sich auch deshalb so schwierig, weil es geregnet hatte, als Tommy G. nahe der kleinen Kirche lag. Das bedeutet, dass es keine verwertbaren DNA-Spuren gibt. 20 Polizeibeamte hatten den Tatort weiträumig abgesucht, die Polizei gründete die mit 40 Beamten besetzte Sonderkommission »Feld«. Bald stellte sich heraus, dass der Getötete Mitglied des Lahrer Motorradclubs »Hells Angels« war. Anfang Dezember 2012 kamen rund 850 Hells-Angels-Mitglieder nach Rust zur Trauerfeier, um ihrem »Bruder« das letzte Geleit zu geben: Rest in peace, ruhe in Frieden.

Doch die Ermittlungen liefen weiter, die Bevölkerung wurde aufgefordert, Speichelproben abzugeben. Es stellte sich heraus, dass das Opfer in dubiose Geschäfte verstrickt war. In seiner Gartenhütte fanden die Ermittler Waffen und Rauschgift. Es folgten Prozesse, die mittlerweile abgeschlossen sind. Doch einen konkreten Tatverdacht in Bezug auf den Mord gibt es bis heute nicht.

Mehr als 600 Spuren

Gerüchte schossen damals ins Kraut, etwa von Auseinandersetzungen in Rockerkreisen, dass der Täter bei den »Hells Angels« zu suchen sei oder die Tat im Zusammenhang mit den Drogengeschäften stehen könnte. Die Polizei verfolgte mehr als 600 Spuren, ging jedem Hinweis nach. Doch jede Ermittlung lief ins Leere, es gab einfach keine Beweise. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2013 die mit 40 Beamten besetzte Soko »Feld« auf eine Ermittlungsgruppe zurückgefahren.

Zwei Jahre später zieht Staatsanwalt Rolf Rombach auf Anfrage der Mittelbadischen Presse eine ernüchternde Bilanz: »Wir ermitteln weiter, aber einen konkreten Tatverdacht gibt es nicht.« Abgeklärt würden zum Beispiel immer noch Finanzströme. Auch werde versucht, das Umfeld weiter aufzuhellen. Drei Polizeibeamte sind damit betraut.

Tatwaffe fehlt weiterhin

Ihnen bleibt die Hoffnung, den Fall aufzuklären. Doch das erscheint schwierig: »Wir haben am Tatort nichts gefunden, auch die Tatwaffe fehlt. Es sieht nicht gut aus«, hatte die Staatsanwaltschaft Offenburg vor einem Jahr mitgeteilt.

Dass selbst hoffnungslos geglaubte Fälle doch noch geklärt werden, hat die brutale Vergewaltigung zwischen Friesenheim und Lahr im Jahr 2003 gezeigt. Zehn Jahre danach wurde der Täter überführt. Er hatte am Opfer DNA-Spuren hinterlassen. Diese fehlen allerdings im Fall Tommy G.

http://www.bo.de/lokales/ortenau/mord-hells-angels-mitglied-noch-nicht-geklaert

Razzia bei Freeway Rider’s im Ruhrgebiet

Bochum/Düsseldorf – Mit einer großangelegten Razzia hat die Polizei am Donnerstag zu einem weiteren Schlag gegen Rockerclubs in NRW ausgeholt. In mehreren Städten des Ruhrgebiets durchsuchten Spezialeinsatzkräfte in den frühen Morgenstunden zahlreiche Wohnungen von Mitgliedern des Rockerclubs Freeway Rider´s MC.

Polizei und Staatsanwaltschaft sind am Morgen mit einer großangelegten Razzia gegen Mitglieder des Rocker-Clubs Freeway Rider’s MC im gesamten Großraum Ruhrgebiet vorgegangen. Dabei waren auch Spezialeinsatzkräfte beteiligt. Die verdeckte Aktion hat am Mittag Christian Kuhnert, Sprecher der federführenden Bochumer Staatsanwaltschaft auf WAZ-Anfrage bestätigt. Unter anderem in Selm, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Duisburg und Essen wurden insgesamt 13 Objekte untersucht, in Selm gab es dabei zwei vorläufige Festnahmen. Bei den Rockern wurden Schusswaffen, Munition und Drogen sichergestellt. Die Auswertung des Großeinsatzes werde noch Tage dauern und gestalte sich schwierig, sagte Kuhnert: „Die sprechen nicht mit uns.“

Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs

Die Freeway Rider’s gehören nicht zu den sogenannten Outlaw Motorcycle Gangs wie die Bandidos oder die Hells Angels, die seit Jahren unter schärfster Beobachtung der Ermittlungsbehörden stehen. Allerdings sieht die Staatsanwaltschaft Bochum die im Ruhrgebiet aktiven Chapter als Supporter, also Unterstützer der hiesigen „Marktführer“ Bandidos an. Der Großeinsatz am Donnerstags erfolgte wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs. Mitglieder des Clubs sollen eine Gaststätte zerstört haben. Näher äußert sich die Staatsanwaltschaft dazu nicht.

“Rockern geht es nur um ihre Drogen- und Waffengeschäfte”

„Wir verfolgen die Verbrechen der Rockerbanden weiter entschlossen“, erklärte Innenminister Ralf Jäger (SPD) gegenüber der WAZ. Die Ermittlungen der Bochumer Polizei zeigten, „dass es diesen kriminellen Rockern nur um ihre verbrecherischen Drogen- und Waffengeschäfte geht“, so Jäger.

https://www.derwesten.de/staedte/bochum/grossrazzia-bei-rocker-club-freeway-rider-s-im-ruhrgebiet-id10083185.html