Nach Razzia Gremium Mitglied wieder frei

Castrop-rauxel. Der bei einer Razzia gegen Mitglieder des Rockerclubs “Gremium MC” festgenommene Mann aus Castrop-Rauxel ist wieder auf freiem Fuß. Das bestätigte die Bochumer Polizei gestern. Weshalb der 41-Jährige verhaftet wurde, bleibt jedoch unklar.

Ebenso blieb im Dunkeln, ob auch beim ihm Waffen und Drogen gefunden worden sind. “Die Beweismittel, die sichergestellt wurden, sind nicht zuzuordnen”, sagte Polizeisprecher Axel Pütter. Gefunden wurden bei der Razzia in Castrop-Rauxel, Bochum, Herne, Witten, Marl, Duisburg, Kamp-Lintfort und Gelsenkirchen eine scharfe Waffe, Rauschgift und verbotene Gegenstände wie Messer oder Schlagstöcke.

Gegen ein Mitglied des Rockerclubs ist ein Haftbefehl erlassen worden. Ein weiterer Rocker wurde am Donnerstag (5. März) dem Haftrichter vorgeführt. Ausgangspunkt für die Razzia war ein, wie die Polizei sagt, “räuberischer Angriff” auf einen Lastwagenfahrer in Rheinberg im Februar 2014. Pikanterweise gehört das Opfer ebenfalls einem Rockerclub an – den “Freeway Riders”, die seit Februar auch ein Chapter in Castrop-Rauxel haben.

http://www.derwesten.de/staedte/castrop-rauxel/nach-razzia-festnahme-41-jaehriger-wieder-frei-id10423733.html

Prozess um Verhörmethoden nach Hells Angels Art

Dass drei Mitglieder der Rockergruppe einen verdächtigen Erntehelfer ihres ermordeten Clubkameraden in die Mangel genommen haben, bestreiten sie nicht.

Auftakt zu einem erneuten Hells-Angels-Prozess. Der unaufgeklärte Mord am Rockerbandenmitglied Thomas G. aus Oberschopfheim im November 2012 beschäftigt noch immer die Justiz. Seit Mittwoch stehen drei Hells Angels vor dem Landgericht. Die Anklage lautet auf räuberische Erpressung in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung. Die Angeklagten räumen aber lediglich die eskalierte Befragung eines Zeugen zur Aufklärung des Mords an Thomas G. ein.

Noch am Samstagabend haben die Hells Angels an ihr 2012 ermordetes Mitglied Thomas G. mit einer Gedenkfete im Clubheim auf dem Lahrer Flugplatz erinnert. Das Clubheim war auch der Schauplatz der jetzt vor dem Offenburger Landgericht verhandelten Ereignisse.

Laut Staatsanwalt Jochen Wiedemann trafen am 15. Juli 2013 zwei Hells-Angels-Mitglieder in einem Lokal in der Offenburger Hauptstraße auf die Lebensgefährtin eines damals 43-Jährigen Komplizen des ermordeten Thomas G. Dieser war gerade aus der Untersuchungshaft entlassen worden. In U-Haft war er, weil er ein Helfer des Thomas G. bei der Ernte von im großen Stil angebauten Marihuanablüten war. In der Nacht nach der Ermordung des Thomas G. im November 2012 hatte dieser Erntehelfer rund 25 Kilogramm Blüten im Schwarzmarktwert von rund 60 000 Euro aus einem Gartenhüttenversteck entwendet, um sie in seiner Wohnung zu verwahren. Dort fand sie die Polizei, die im Zusammenhang mit den Mordermittlung auf den 43-Jährigen gestoßen war, bei dessen Festnahme. Er kam in Untersuchungshaft. Nach seiner Verurteilung am 10. Juli 2013 war er vor Antritt seiner Haftstrafe frisch aus der U-Haft entlassen worden, als die beiden Hells Angels in dem Offenburger Lokal auf seine Lebensgefährtin trafen.

Einer der beiden habe laut Anklage ihr vorgeworfen: “Ihr habt meinen Bruder bestohlen.” Darauf hin sei die Frau verschreckt nach Hause gelaufen, wo sie ihren Lebensgefährten über den Vorfall informierte. Dieser sei daraufhin in das Lokal gegangen und habe den beiden Rockern eröffnet, dass er zur Klärung der Angelegenheit mit dem 54-jährigen Angeklagten sprechen wolle, den sein mitangeklagter 43-jähriger Clubfreund laut Aussage vor Gericht nur “Chef oder Cheffe” nennt. Der dritte Angeklagte, ein 51-jähriger Offenburger, habe daraufhin den Kontakt hergestellt und den 43-Jährigen ins Clubheim gefahren. Staatsanwalt Wiedemann wirft den drei Angeklagten nun vor, sie hätten dort den Mann zum Tod von Thomas G. sowie zum Verbleib des Marihuanas befragt und zudem aufgefordert, 100 000 Euro für den Verlust des Rauschgifts zu bezahlen. Um ihren Fragen und ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, hätten sie dem mutmaßlichen Opfer mehr als 20 Mal mit der Faust ins Gesicht geschlagen, ihm gedroht, ihn in einem Kinderplanschbecken zu ertränken, und dabei dessen Kopf wiederholt unter Wasser gedrückt.

Während die Anklage für die einzelnen Taten keine personelle Zuordnung vornahm, legten die Angeklagten in ihren Aussagen Wert auf eine klare Rollenverteilung. Der 54-jährige “Chef” habe den Mann durchaus lautstark nach seinen Hintermännern gefragt, für die er angeblich den Stoff aus der Gartenhütte geholt habe. Nach dem Rauschgift habe er nur wegen der Hintermänner gefragt. Sie als Hells Angels hätten kein Interesse daran. Im Gegenteil: Wer mit Rauschgift dealt, werde aus dem Club ausgeschlossen, so der 54-Jährige. Schon im Prozess gegenihn, im Juli 2013, hatte der Erntehelfer mit der Geschichte von den Unbekannten den Unmut der Anklage erregt: “Verkaufen Sie uns nicht für dumm”, hatte damals Oberstaatsanwalt Johannes Gebauer dessen Darstellung kommentiert. Übersetzt in Rockersprache habe das nun so gelautet: “Berapple dich. Das lasse ich nicht so stehen.” So schilderte der “Chef” seine Aussage gegenüber dem Uneinsichtigen während des Verhörs. 100 000 Euro habe er niemals als Schadensersatz gefordert . Vielmehr habe er vorschlagen: “Sag’ deinen Hintermännern doch, dass wir das Geld von dir fordern, damit wir an sie rankommen.” Schließlich sei das einzige Ziel der Hells Angels, den Mord an ihrem Clubkameraden aufzuklären. Da aber alles nichts fruchtete, habe er nach rund 15 Minuten das Clubheim verlassen.

Der 43-jährige Angeklagte habe nach dem Abgang des “Chefs” aus “eigenem Antrieb” und ohne Absprache mit diesem Handschuhe aus seinem Auto geholt, sie “theatralisch” vor dem Erntehelfer übergestreift und erklärt, dass ihm nun der Geduldsfaden reiße. Er habe ihm “ein paar Ohrfeigen” verpasst und sei im Gerangel auf ihn gefallen. So erklärte der 43-Jährige den gequetschten Zeh des “Erntehelfers”. Von angedrohtem Ertränken könne keine Rede sein, wie auch der 51-jährige Angeklagte erklärte, vielmehr habe sich der Mann nach dem Gerangel am Pool gewaschen. Daher seine nassen Kleider.

Dass der 51-Jährige den Mann anschließend nach Offenburg zurückgefahren habe, darin decken sich dann wieder die Aussagen von Ankläger und Angeklagten. Der Prozess wird am 12. März um 9 Uhr fortgesetzt.

http://www.badische-zeitung.de/offenburg/prozess-um-verhoermethoden-nach-hells-angels-art–101366142.html

Düsseldorfer Altstadt Schütze löst Polizei Einsatz aus

„Ich lasse mich von den Hells Angels nicht einschüchtern“

Der Rocker-Einsatz der Düsseldorfer Polizei am letzten Wochenende. Jetzt kommt raus: Alles ausgelöst hatte eine Schlägerei, bei der auch ein alter Bekannter der Beamten beteiligt war! Nämlich Senol O. (32), der an Neujahr aus einer Disco heraus auf Hells Angels Rocker geschossen hatte.

http://www.bild.de/bild-plus/regional/duesseldorf/hells-angels/in-schlaegerei-verwickelt-40010742,var=a,view=conversionToLogin.bild.html

Hells Angels MC Stuttgart – Pressemitteilung

Einladung zum Pressegespräch am Samstag, 07.03.2015, 14 Uhr, im The Other Place, Hauptstätter Straße 37 in 70173 Stuttgart.

Anlässlich des Pressegesprächs werden der Präsident des Hells Angels MC Stuttgart, Herr Lutz Schelhorn, und die von ihm beauftragten Rechtsanwälte über das Scheitern des seitens der Innenminister initiierten Verbots der Kennzeichen nicht verbotener Vereine (sog. Kuttenverbot) unterrichten.

Das Innenministerium von Baden-Württemberg hatte sich insoweit mit den Generalstaatsanwaltschaften von Stuttgart und Karlsruhe auf eine einheitliche Vorgehensweise verständigt. Nach eingehender Prüfung der Sach- und Rechtslage geht der Hells Angels MC Stuttgart davon aus, dass die pauschal gegen sämtliche Mitglieder des Hells Angels MC gerichteten polizeilichen Maßnahmen rechtswidrig sind.

Den Mitgliedern des Hells Angels MC wurde nach Anhörung der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart die anliegende verbindliche Rechtsauskunft erteilt. Eine Strafbarkeit der Mitglieder des Hells Angels MC Stuttgart im Falle der Verwendung ihrer Clubembleme ist nicht gegeben.

Vor diesem Hintergrund fordert der Präsident des Hells Angels MC Stuttgart die Innenminister und Staatsanwaltschaften auf, ihr politisch initiiertes rechtswidriges Handeln zu beenden.

Dazu Lutz Schelhorn: „Im Rechtsstaat trägt die Beweislast für die Rechtmäßigkeit von Eingriffen die handelnde Behörde. Aktuelle Entscheidungen des LG Bochum, des LG Berlin und des AG Norderstedt geben uns Recht. Die Zeiten willkürlicher Eingriffe, des mitgegangen – mitgehangen, der Sippenhaft und des Generalverdachts sind vorbei. Der Hells Angels MC Stuttgart lässt sich nicht diskriminieren und nicht kriminalisieren. Wir verteidigen unsere Rechte und bleiben auf der Straße!“

Akkreditierung und weitere Informationen über Herrn Lutz Schelhorn per E-Mail:

[email protected]

Berliner Hooligans tief im Drogensumpf

Es hätte für über eine Tonne Crystal Meth gereicht: So tief sind Berliner Hooligans in das Millionen-Geschäft mit synthetischen Drogen verstrickt!

Prozess 1: Domenic P. (23) steht seit Mittwoch vorm Landgericht. Laut Anklage lieferte der Ex-Detektiv und Türsteher sieben Kanister Chemikalien an Abnehmer in Rheinland-Pfalz. Genug für knapp 200 Kilo Amphetamin auf dem Schwarzmarkt. “Habe nur einem Kumpel einen Gefallen getan”, meint der BFC-Hooligan, “den Namen sage ich nicht.”

Prozess 2: Christopher R. (39) wird ab Montag der Prozess gemacht. Der Hardcore-Hooligan schlug bei der Fußball-WM 1998 einen Polizisten zum Schwerstbehinderten. War 2008 Vize-Präsident der Hells Angels Potsdam. Von Dezember 2012 bis Juni 2014 soll er mit Chemikalien gedealt haben, die hätten für 870 Kilo Crystal im Verkauf gereicht.

Die “Droge der Generation Selfie” bringt 70 bis 80 Euro auf der Straße – pro Gramm!

http://www.bz-berlin.de/tatort/menschen-vor-gericht/berliner-hooligans-tief-im-drogensumpf